Dornen und Stacheln
| Oft entstehen meine Objekte zufällig. Und doch gibt es immer einen inneren Dialog mit dem Gegenstand, welcher mich fasziniert und mich zur Umsetzung zwingt. Die Dornen und die Stacheln zum Beispiel. Dornen und Stacheln unterscheiden sich im Wachstum. Die Stacheln, auch bei Kastanien, wachsen mit der Schale. Die Dornen der Rosen und der Robinien jedoch, lassen sich entfernen und wachsen auf der verholzten Oberfläche. In Pontebrolla, im Tessin, fand ich die grossen Dornen an Zweigen und begann sie rot zu färben und sorgfältig zu entfernen. Dann entstanden Spielereien auf den Steinen an der Maggia. Ich suchte nach Gegensätzen. Auf Steinen und im Sand. Doch ich wollte etwas noch Gegensätzlichers darstellen. Ein erstes Dornen- und Stachelkissen entstand. Ich wollte den Stacheln und Dornen die Verletzlichkeit entgegenstellen. Der geschützte Kern der Kastanien. Die weibliche Brust und deren Verletzlichkeit. Fell und Haar und Schutzmasken als Grundform. Dazu kamen BHs in Form von Schmetterlingsobjekten. Das Sitzkissen eines Stuhls mit Dornen besetzt. Auf Dornen sitzen. Visuelle Darstellung der Leidenschaft. Entwurzelungen gingen einher. Die Wurzeln habe ich an der Maggia aus dem Sand ausgegraben und frei gelegt. Sie eingefärbt und über den heissen Sand gelegt. Auf der Suche nach Wasser legen sie Wege bis zu 20 m im Sand zurück. Später entstanden weisse Fruchtkörper aus Gips. Lange rote Wurzeln schossen hervor und fanden keinen fruchtbaren Boden. Die Verbindung der Früchte und Wurzeln ergab eine Installation in Chiasso. Auf dem nüchternen Zementboden des Spazio Officina. Eine objektbezogene Installation. Oft entstehen meine Objekte zufällig. Und doch gibt es immer einen inneren Dialog mit dem Gegenstand, welcher mich fasziniert und mich zur Umsetzung zwingt. Die Dornen und die Stacheln zum Beispiel. Dornen und Stacheln unterscheiden sich im Wachstum. Die Stacheln, auch bei Kastanien, wachsen mit der Schale. Die Dornen der Rosen und der Robinien jedoch, lassen sich entfernen und wachsen auf der verholzten Oberfläche. In Pontebrolla, im Tessin, fand ich die grossen Dornen an Zweigen und begann sie rot zu färben und sorgfältig zu entfernen. Dann entstanden Spielereien auf den Steinen an der Maggia. Ich suchte nach Gegensätzen. Auf Steinen und im Sand. Doch ich wollte etwas noch Gegensätzlichers darstellen. Ein erstes Dornen- und Stachelkissen entstand. Ich wollte den Stacheln und Dornen die Verletzlichkeit entgegenstellen. Der geschützte Kern der Kastanien. Die weibliche Brust und deren Verletzlichkeit. Fell und Haar und Schutzmasken als Grundform. Dazu kamen BHs in Form von Schmetterlingsobjekten. Das Sitzkissen eines Stuhls mit Dornen besetzt. Auf Dornen sitzen. Visuelle Darstellung der Leidenschaft. Entwurzelungen gingen einher. Die Wurzeln habe ich an der Maggia aus dem Sand ausgegraben und frei gelegt. Sie eingefärbt und über den heissen Sand gelegt. Auf der Suche nach Wasser legen sie Wege bis zu 20 m im Sand zurück. Später entstanden weisse Fruchtkörper aus Gips. Lange rote Wurzeln schossen hervor und fanden keinen fruchtbaren Boden. Die Verbindung der Früchte und Wurzeln ergab eine Installation in Chiasso. Auf dem nüchternen Zementboden des Spazio Officina. Eine objektbezogene Installation. |
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Dornen- und Stachelkissen
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Fruüchte der Leidenschaft
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Schmetterling
und Stachelfrucht, Grundmaterial Büstenhalter |
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